Die Insolvenzentwicklung in Deutschland hat eine besorgniserregende Größenordnung angenommen. In 1998 sind fast 29.000 Unternehmen mit Schulden von ca. 40 Milliarden insolvent geworden. Auch in den nächsten Jahren wird trotz der erwarteten konjunkturellen Verbesserung eine Insolvenzquote auf hohem Niveau erwartet. Beinahe 90 % der Konkurse wurden mangels Masse abgelehnt, was für alle Gläubiger einen Totalverlust ihrer Forderungen bedeutet. 30 % der Insolvenzen sind durch einen Forderungsverlust ausgelöst worden. Die Auswirkungen dieses Dominoeffektes sind also für die Wirtschaft verheerend. |
Rentabilität |
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Ausbuchung der Forderungen
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Ausfall liquider Mittel
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Imageverlust Kreditgeber
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Die Insolvenz eines größeren Abnehmers oder mehrere Ausfälle kumuliert können liquiditätsmäßig zur Folge haben, daß weder bei den Banken noch bei den Lieferanten genügend Spielraum vorhanden ist, um die Zahlungsbereitschaft sicherzustellen. Ebenfalls extrem negativ sind die Folgen für die Ertragslage. Ein Unternehmen, das bei einem Umsatz von DM 10 Mio. einen Bilanzgewinn von TDM 250 erzielt und durch die Insolvenz eines Abnehmers den Betrag von TDM 100 auszubuchen hat, muß einen Mehrumsatz von DM 4 Mio. erzielen, um diesen Verlust zu kompensieren.
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